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Nachbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 09.August 2010

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Nachbericht aus der Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 09.August 2010

Nichts zu tun für Sicherheitsleute
Wiesenfete in Quickborn: Junge Leute feierten friedlich eine fröhliche Party

dam Quickborn. Laut, bunt und voll – so lässt sich die Wiesenfete in Quickborn beschreiben. Bis nach Nebenstedt trug der Wind Freitagabend die Musik und Ansagen der DJs klar und deutlich. Wer mittendrin statt nur dabei sein wollte, dem präsentierte sich auf der Freifläche nahe Quickborn eine beeindruckende Kulisse, wie sie in Lüchow-Dannenberg wohl nur sehr selten zu sehen ist: Schätzungsweise (xxxx) Feiernde ließen es an diesem Abend so richtig krachen.
Kristallisationspunkt war vor allem die mit Lichterschläuchen dekorierte Tanzfläche in der Mitte des Geländes. Abgefeiert wurde zu allem, was die Musikgeschichte in den vergangenen 60 Jahren so hervorgebracht hat. Vor allem Partykracher zum Mitsingen und Mitgrölen kamen bei den Partyhungrigen, die nonstop die Fläche bevölkerten, richtig gut an. Und wer hätte es gedacht – kurz vor zwei Uhr startete die Partygemeinde gar zu einer großen Polonaise. Wenn es noch etwas farbenfroher sein sollte, warf Manuel Schirrmacher, Mitglied des Wiesenfetenvereins, vom DJ-Wagen einfach noch händeweise kleine Leuchtstäbchen unters Partyvolk, das bei überfüllter Tanzfläche zum Teil kurzerhand auf die Boxen auswich und eine Ebene höher tanzte.
„Ich weiß auch nicht, wo die ganzen Leute alle herkommen“, zeigte sich auch Schirrmacher von der Kulisse beeindruckt, die wohl den Höhepunkt in der 15-jährigen Geschichte der Wiesenfeten, die 1996 als Geburtstagsfeier
begann, gehören dürfte. Obwohl noch mehr Feiernde als in den vergangenen Jahren nach Quickborn kamen, zogen die Organisatoren tags darauf eine positive Bilanz. Wie Vorsitzender Timo Jäger informierte, waren alle überrascht, wie ruhig der Abend trotz der Menschenmassen verlaufen war. „Seid friedlich und feiert schön“, hatte Jäger um Mitternacht zur Sicherheit nochmals die Wiesenfeten-Fans aufgerufen.
Bis zum Ende der Party, die Musik wurde um 6 Uhr ausgemacht, mussten die Sicherheitsleute kaum eingreifen, die Polizei nicht gerufen werden. Das Deutsche Rote Kreuz, das mit einem großen Reisebus als Notfall-Einsatzzentrale nach Quickborn gekommen war, hätte, so Timo Jäger, von einem friedlichen und ruhigen Abend gesprochen, bei dem alles im grünen Bereich war.
Die Mitglieder des Wiesenfetenvereins, die bereits die gesamte Woche mit den Vorbereitungen und in den kommenden Tagen noch mit Aufräumen beschäftigt sein werden, sehen dies als Ergebnis ihres Präventionskonzeptes. So gab es einen Busshuttle nach dem Motto „Don’t drink and drive“, der Partyhungrige
aus dem gesamten Kreisgebiet nach Quickborn und wieder nach Hause brachte. Außerdem, so informierte Birte Jäger, wurde an den Getränkeausgaben auch gezielt per Personalausweise das Alter der Gäste geprüft. Und wer sich nicht an die Regeln hielt und friedlich feierte, musste – auch das sagte Timo Jäger am Freitagabend laut per Mikrofon durch – sofort mit einem Platzverweis rechnen.
Alles in allem: Wiesenfete 2011 am ersten Freitag im August, das werden sich sicher schon viele vormerken. Weitere
Fotos von der Party gibt es am heutigen Montag ab dem späten Vormittag in der Bildergalerie auf www.ejz.de.